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 COMMUNICATE IT!

„Führung ist die Kunst, eine Welt zu gestalten, der andere gern angehören möchten“

DialogArt, die "Kunst der Kommunikation", versteht sich in diesem Sinne als ein „Raumgeber“, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Dialogfähigkeit zu verstärken und konkrete Umsetzungsimpulse zur Optimierung , die offen ist für Gegenmeinungen und im Dialog die Auseinandersetzung mit der eigenen sowie „fremden“ Realität zu einer erfolgreichen, gemeinsamen Gestaltung von (Kommunikations-) Prozessen führt.
Es gilt dabei die Interessen hinter den Positionen zu verdeutlichen und Offenheit für andere Ziele zu schaffen, um dann die Beteiligten im Dialog über die Auseinandersetzung mit der eigenen sowie "fremden" realität zu einer gemeinsamen Gestaltung von erfolgreichen Prozessen zu führen.


Etymologisch betrachtet leitet sich Dialog vom Altgriechischen her („dialégesthai“: „sich unterhalten“, „sich unterreden“) bzw. von („dialogeín“: „einander zurechnen“). Eine etwas andere Sinngebung entsteht aus der griechischen Wortwurzel („diá“: „[hin-]durch“) und („lógos“: „Wort“, „Sinn“, „Bedeutung“): („Dia-logos“) = „Fließen von Worten“ und meint die Unterredung, Wechselrede und das Zwiegespräch.

Die Grundfrage im Dialog lautet: Was tust Du da, und wie kommst Du dazu, das … so zu verstehen, wie Du es tust? Diese Frage soll nicht zu einer Ursachenforschung, Bewertung oder Beurteilung führen, vielmehr gibt diese Frage Raum und Zeit zur Annahme dessen, was jetzt wirklich bedeutsam ist.

In Anlehnung an David Bohm ist der Dialog also geprägt von einer Vertiefung und Intensivierung der Gespräche, in der Gefühle, Wertungen, Vorannahmen, die das Denken und Handeln des einzelnen Teilnehmenden lenken ins Bewusstsein gelangen können. Durch die Teilnahme am Dialog können die Erfahrungs- und Lebensgeschichten der Teilnehmenden erkundet werden. Daraus entsteht zugleich ein tieferes Verstehen der Dialogpartner untereinander, des besprochenen Sachzusammenhangs und der eigenen inneren Prozesse. Genau dadurch eröffnet sich die Möglichkeit, Standpunkte und Haltungen zu verändern.

William Isaacs sieht folgende Dialog-Fähigkeiten als elementar an:

  • Zuhören als das auf sich wirken Lassen des Gehörten aus einem inneren Schweigen heraus.
  • Respektieren als das Verzichten auf jede Form von Abwehr, Schuldzuweisung, Abwertung oder Kritik.
  • Suspendieren als Erkennen und Beobachten eigener Gedanken, Emotionen und Meinungen, ohne in eine Fixie zu verfallen.
  • Artikulieren als das Finden der eigenen, authentischen Sprache und des Aussprechens der eigenen Wahrheit.

Neben diesen elementaren Fähigkeiten ist das Konzept des „Containers" wesentlich für einen Dialog. Ein solcher Container ist als Raum bzw. Gefäß oder Setting zu verstehen, in dem die Intensität des direkten, vertrauensvollen, zwischenmenschlichen Gespräches gefahrlos eingeübt und ausgeführt werden kann. Insofern ist die deutsche Übersetzung Raum des Vertrauens bzw. Vertrauensraum zutreffend. Ohne einen solchen Container gibt es nach Isaacs keinen Dialog.

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